E-Books

Der Begriff E-Book kommt aus dem Englischen und bedeutet electronic book. Auf Deutsch übersetzt elektronisches Buch, wie auch viele Deutsche es nennen. Mit den E-Books wird das Buch neu erfunden. Es soll in digitaler Form verfügbar gemacht werden. Auch Autoren ohne großem Verlag im Rücken können so Bücher veröffentlichen und damit Geld verdienen, ohne erst große Investitionen in Druck und Offline Werbung tätigen zu müssen.

Die ersten größeren Versuche zum Verkauf von E-Books kamen 1999-2000 auf. Mehrere Verlage experimentierten mit solchen elektronischen Büchern, hatten aber nie einen Durchbruch auf dem Markt. Als digitale Buchkopien erreichte das E-Book einen Durchbruch auf Basis des PDF-Formats bei der Fachliteratur. Es werden mehr Fachbücher in digitaler Form verkauft als Romane oder andere Bücherkopien. Dort spielt nämlich das Aussehen oder die Papierstärke eine geringere Rolle. Es wird mehr auf Funktionen wie Volltextsuche geschaut. Über 30% aller Fachbücher waren bis 2007 als E-Book erhältlich. Themenbereiche sind vor allem Wirtschaft, Recht, Medizin/ Gesundheit, Computer/ EDV, Politik/ Zeitgeschichte und Psychologie/ Pädagogik. Auch Bücher der Bereiche SciFi, Horror und Thriller werden digital gemacht. Auf diese Weise kommen jeden Monat ca. 100 neue digitale Bücher auf den deutschen Buchmarkt. Grundsätzlich fürchtet sich der Buchhandel vor den Einbußen durch E-Books.

Im ersten halben Jahr 2009 wurden ca. 65.000 E-Books heruntergeladen. Im Internet kann man die E-Books kostenlos downloaden oder günstig kaufen. Zu den Favoriten gehören auch wie bei realen Büchern Belletristik und Ratgeber. Sie kosten meistens zwischen 1,99 Euro und 25 Euro, durchschnittlich ca. 10 Euro.

Meistens ist das E-Book eine digitale Kopie eines Originalbuchs. 2008 hatte Amazon 130.000 Titel als Buch sowohl auch als E-Book im Angebot, wobei der Verkauf der E-Books 6% des Gesamtumsatzes ausmachten. Der Anteil wird durch die Einführung des Amazon Kindle, einem tragbaren E-Book Reader sicher in Zukunft weiter ansteigen. Durch eine Umfrage fand man heraus, dass 37% aller Neuerscheinungen und 51% der Fachbücher als E-Books auf den Markt kommen.

Zurzeit gibt es im deutschsprachigen Raum vier größere E-Book Anbieter. Außerdem kann man die elektronischen Bücher auch Ausleihen bzw. Mieten. Dabei hat man die Möglichkeit eine Anzahl bestimmter E-Books-Slots pro Monat zu erwerben. Die E-Books gehen dabei nicht in den eigenen Besitz über. Nach einem Monat hat man dann die Möglichkeit andere E-Books auszuleihen und die dann zu lesen. Was beim Ausleihen bzw. Mieten sehr wichtig ist, ist das man dabei unbedingt online sein muss, da die E-Books nicht auf dem eigenen Computer gespeichert werden. Es gibt auch die Möglichkeit das man kostenlose E-Books herunterlädt von Büchern deren Urheberrecht abgelaufen ist und die Anbieter sie somit kostenlos zu Verfügung stellen können.
Elektronische Bücher verändern das Lesen und sind auf jeden Fall zeitgemäß und modern.


www.ohne-arbeit-geld-verdienen.de | Impressum